Sanierung Tennenmultifunktionsfeld

durch den INTERGREEN-Partner Schmitt in Hofheim Wallau

Die Stadt Hofheim a.Ts. hat im Ortsteil Wallau ein Multifunktionsfeld aus Tenne. Dieses wird als Bolzplatz genutzt und als Festplatz für Feierlichkeiten wie z.B. Kerb.

Der Platz hat eine Größe von ca. 1.600,00 qm, unter dem Platz befindet sich eine große Zisterne mit mehreren Öffnungen in Form von Schachtdeckeln die sich in der Fläche befinden.

Bei der ersten Begehung wurde festgestellt, dass die Fläche zum Teil stark verunkrautet ist, besonders die Randbereiche. Zudem war die Fläche sehr uneben.

Aus diesen Gründen wurde beschlossen, die gesamte Tennendeckschicht auszubauen und zu entsorgen. Ein neues Grundplanum der dynamischen Schicht soll hergestellt und mit frischer Lava 0/16 ergänzt werden. Anschließend wird eine neue Tennendeckschicht eingebaut.

Die Schwierigkeit bestand in der unterschiedlichen Höhe der vorhandenen Schachtdeckel, einige müssten abgesenkt und andere gehoben werden. Da dies zu aufwändig gewesen wäre konnten die Planien nicht mit lasergesteuerten Geräten hergestellt werden.

Die Tennendeckschicht wurde mit einem Bagger ausgebaut, auf Miete gelagert und dann abgefahren. Das Planum der vorhandenen dynamischen Schicht wurde dann mit einem Schlepprahmen, und in Handarbeit um die Einbauten, hergestellt. Die neue Tennendeckschicht wurde mit einem Streuwagen aufgefahren und gleichmäßig 7,0cm verteilt. Auch hier wurde das Planum mittels Schlepprahmen hergestellt.

Nach 6 Fertigstellungspflegegängen, in Form von abschleppen und walzen, konnte die Fläche nach 4 Wochen wieder genutzt werden.

Wie bei jedem Sportbelag ist auch bei einer Tennenfläche die Pflege ein wichtiges Kriterium um die Fläche nutzen zu können. Die regelmäßige Pflege sorgt für einen funktionsfähigen Belag.

Um diesen zu erhalten muss er regelmäßig abgeschliffen werden. Zum einen um Wildwuchs im Wachstum zu stören und zum anderen um die Ebenheit zu erhalten. Aufkeimender Wildwuchs wird abgerissen und kann sich somit nicht etablieren. Unebenheiten durch die Nutzung werden egalisiert und es entstehen keine Löcher/Vertiefungen in denen sich Wasser sammelt oder die dynamische Schicht “ausgespielt“ wird und dann Grobkorn an der Oberfläche liegt. Abschließend muss der Belag statisch angedrückt werden. Dies muss geschehen wenn der das Deckschichtmaterial erdfeucht ist. Trockenes Material lässt sich nicht ausreichend verdichten um einen funktionsfähigen Belag zu erhalten.

Genauso wichtig für den Erhalt eines funktionsfähigen Belages ist die richtige Nutzung.

Ist der Belag nach viel Niederschlag aufgeweicht oder durch Frost aufgefroren darf er nicht genutzt werden, da dann die Scherfestigkeit nicht gegeben ist. Insbesondere nach Frost ist es wichtig den Belag, sobald er komplett aufgetaut ist, statisch anzudrücken. Auch der Wildwuchs kann durch die Nutzung teilweise eingeschränkt werden. In stark genutzten Bereichen kann er sich nicht etablieren. Bestes Beispiel ist der Torraum auf dem Rasenplatz. „Wo ständig einer drauf rumtrampelt wächst nichts.“ Deshalb sollten Teile des Trainings in den Randbereichen stattfinden.

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