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Beregnungsanlage auf Sportrasenfeld nachrüsten

nachtraegliche beregnungsanlage sportrasen 01 versenkregner

Rasensportplätze sind nach wie vor die beliebtesten Sportflächen. Damit ein „Naturrasen" gut funktioniert, ist neben einer regelgerechten Baukonstruktion, wie bei anderen Sportbelägen auch, eine fachgerechte Pflege notwendig. Dazu gehört selbstverständlich auch die Beregnung. Sie dient der Pflanzenqualität sowie der Verbesserung der Strapazierfähigkeit, speziell in Richtung Scherfestigung durch die Verlagerung der Wurzeln in tiefere Bereiche. Wirtschaftlich macht sich eine Beregnung durch geringeren Personalaufwand und gezieltere Wasseraufbringung langfristig bezahlt.

Auf älteren Rasenplätzen ist oftmals keine automatische Beregnungsanlage vorhanden. Da die meist ehrenamtlichen Platzwarte, die sich leidenschaftlich um die Sportanlage kümmern, immer weniger werden und der Anspruch der Spieler immer höher wird, bedarf es oftmals einer Unterstützung.

Stativregner oder Regnerwagen sind nur ein unzureichendes Hilfsmittel, da zum Einen, die erforderliche Wassermenge sowie die flächendeckende Bewässerung nicht gewährleistet werden und zum Anderen, eine Menge Man-Power notwendig ist, um die Anlage zu betreiben. Witterungseinflüsse (z.B. Regen bei nachtaktiver Anlage) können meist nicht berücksichtigt werden.

Das händische Verlegen der Schläuche und das Aufstellen der Regnerständer ist mühevolle Schwerstarbeit. Oft ist die zu Verfügung stehende Ausstattung nicht ausreichend, sodass nur Teilflächen nacheinander beregnet werden können. Das bedeutet, dass ein fachlich richtiges und tiefgründiges Wässern, nur mit einem sehr hohen und zeitlich verschobenen Aufwand erzielt werden kann.

Beregnungsanlage nachrüsten

Eine Nachrüstung bei einem bestehenden Rasenplatz ist technisch kein Problem. Nach Klärung der konkreten Auftraggeberziele, sind vor allem die vorhandenen Leitungsverläufe (z.B. Drainagen, Flutlichtleitungen, etc.) sowie die Unterbringung der Technik (Steuertechnik, Wasserspeicher und Pumpe) zu prüfen.

Des Weiteren sind über den Versorger die Parameter der Trinkwasserleitung (Leitungsquerschnitt, Wassermenge und Wasserdruck) zu erfragen. Alternativ ist auch eine Speisung der Anlage durch eine Brunnen- oder Zisternenversorgung möglich. Die muss im Einzelnen wirtschaftlich betrachtet werden.

Der Einbau

Eine praktische Umsetzung inkl. Wiederbespielbarkeit ist mit Einsatz von Fertigrasen und den notwendigen Vorleistungen des Wasserversorgers in der Regel innerhalb von 7-10 Werktagen möglich. Dabei werden ausreichend große Gräben mittels Grabenfräse oder Bagger nach genau festgelegten Planvorgaben erstellt. In die Gräben werden PE-Wasserleitungsrohre inkl. elektrischer Steuerleitungen verlegt, die danach abgesandet und im Anschluss bis Oberkante mit Rasentragschichtschicht verfüllt werden. Danach werden die unterschiedlichen Regnerköpfe (Teilkreis oder Vollkreis) montiert und justiert. Die Gräben können danach eingesät oder mit Fertigrasen belegt werden.

Meist ist es so, dass der benötigte Betriebsdruck (ca. um 7 bar) nicht von dem Wasserversorger erbracht wird, sodass eine Druckerhöhungsanlage (Pumpe) installiert werden muss. Durch die hygienischen Verordnungen muss der Trinkwasserleitung zum Beregnungssystem entkoppelt sein. Dazu kann ein freistehender Wasserspeicher (Wassertank) oder im Boden eingelassene Zisterne, jeweils nach Herstellerangaben eingesetzt bzw. installiert werden. Die Installation der Steuerungsanlage sollte in einem trockenen Raum vorgenommen werden. Je nach Ausstattung lässt sie vielfältige Beregnungsprogramme zu, die vollautomatisch inkl. Berücksichtigung von Niederschlag und Wind durchlaufen. In den Wintermonaten ist die Entleerung des Beregnungssystems zwingend notwendig.

Die technische Einrichtung der Beregnung muss in der Lage sein, die gesamte Konstruktion durchdringend zu durchfeuchten. Dazu bedarf es einer Wassergabe von 15 bis 20 I/m2 je Beregnungsgang. Um Verdunstungsverlust zu vermeiden, ist möglichst nachts zu beregnen.

In der nachstehenden Tabelle finden Sie technische Angabe von einer Beregnungsanlage bei einer Normalspielfeldgröße von ca. 7000 m²

Regnergröße 1 1/2 Anschluss
Regner Anzahl 12 Teilkreis | 2 Vollkreis
Wurfweite 22 m Teilkreis | 28 m Vollkreis
Wasserdruck in Bar 5,5 bar Teilkreis | 6,9 bar Vollkreis
Wassermenge pro Regner Halbkreis 7 bis 8 m3/h
Wassermenge pro Regner Vollkreis 16 bis 18 m3/h
Wassenmenge m2 15 bis 20 mm
Dauer der Beregnung pro Regner Halbkreis 40 min 2 St Regner
Dauer der Beregnung pro Regner Vollkreis 80 min
Dauer der Beregnung pro Regner gesamt 8 h

 

Nach technischer Klärung ist selbstverständlich auch eine Nachrüstung auf Tennen- oder Tennisplätzen möglich. Beispielskizze: Einer Regner- (2 Vollkreis + 10 Teilkreis) und Leitungsanordnung.

nachtraegliche beregnungsanlage sportrasen 02 planung

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