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Risikopotenzial Flutlichtmaste

 

 

Zahlreiche Betreiber von Sportanlagen wie Städte und Gemeinden führen in regelmäßigen Abständen eine bautechnische Standsicherheitsprüfung an ihren Flutlichtmasten durch. So kommen sie ihrer allgemeinen Verkehrssicherungspflicht nach § 823 BGB nach. Mit einer Überprüfung der Standsicherheit beugen sie Mastumbrüchen vor.

Viele der Tragwerke wurden bereits in den 1960er und 1970er Jahren aufgestellt und sind seit mehreren Jahrzehnten zahlreichen Umwelteinflüssen und Belastungen ausgesetzt. Teilweise weisen diese Flutlichtmaste inzwischen Mängel auf, die sich negativ auf die Standsicherheit auswirken.

Die tagtäglichen Schwingungsbelastungen und aggressive Böden schwächen die Systeme insbesondere im nicht sichtbaren Bereich, unterhalb des Erdüberganges. Trotz der vorhandenen Stahlverzinkung kommt es im kritischen Fußbereich des Flutlichtmastes häufig zu einer Spannungsriss-Korrosion, ebenso zu Materialermüdung in der Masttür und zu Rissen in den Schweißnähten.

Gerade bei der Umrüstung von Bestandsmasten ist Vorsicht geboten. Aktuell werden immer häufiger die Strahler und Leuchten auf und an Flutlichtmasten erneuert. Grund dafür sind die Möglichkeit Energie sowie Wartungs- und Instandhaltungskosten einzusparen. Dennoch verliert die Anlage ihren Bestandsschutz und muss erneut statisch geprüft werden. Da dies rechnerisch zumeist nicht mehr möglich ist, da das Planwerk und die genauen Einbaubedingungen sowie die alte Statik nicht mehr verfügbar sind, muss durch eine experimentelle Tragwerksprüfung die Standsicherheit nachgewiesen werden. Diese Überprüfung der tatsächlich noch vorhandenen Lagesicherheit und Tragsicherheit der Flutlichtmaste ist notwendig, damit die Anlage weiterhin Gebrauchstauglich ist und keine Gefahr für die Sportler darstellt.

Seit mehr als 20 Jahren sorgt die Roch Services GmbH aus Lübeck für Verkehrssicherheit auf Europas Straßen und Sportanlagen. Dabei ist der Betrieb ein nach DIN EN ISO IEC 17025 akkreditiertes und nach ISO 9001 zertifiziertes Prüflaboratorium im Bereich von zerstörungsfreien Standsicherheitsprüfungen. Mit speziellem Gerät und geschultem Fachpersonal werden die Masten entsprechend der DIN und EN Normen auf ihre Trag- und Lagesicherheit hin getestet.

Vor der eigentlichen Prüfung werden die Anforderungen an jeden Mast unter Berücksichtigung der entsprechenden Anbauteile, Windlastzone und seiner geometrischen Daten individuell berechnet. Anschließend wird der Mast mit den ermittelten Prüfkräften windidentisch und zerstörungsfrei belastet. Dabei werden insgesamt vier Messungen vorgenommen: Die Belastung erfolgt in zwei Achsen jeweils unter Druck und Zug. Der Betreiber erhält mit dem Ergebnis dieser Prüfung so für jeden Mast vier juristisch verwertbare Kraft-Weg-Diagramme mit Detailfotos und einer klaren Aussage zur Standsicherheit („Standsicher: Ja / Nein“).

Mit diesen klar definierten und nachvollziehbaren Prüfergebnissen ist der Nachweis der Standsicherheit zur Erfüllung der Verkehrssicherungspflicht in vollem Umfang, auch wirtschaftlich und budgetentlastend erbracht.

Bundesweit wurden so in den zurückliegenden 22 Jahren rund drei Millionen Tragwerke auf Standsicherheit geprüft. Die Ergebnisse dieser Prüfungen unterstreichen die Notwendigkeit der Untersuchungen: Ein erheblicher Teil der Maste wies deutliche Mängel auf oder war akut umbruchgefährdet. Die Ursache dieser Befunde liegt zum einen im Alter der Tragwerke, zum anderen sind die Masten einer permanenten Belastung durch Umwelteinflüsse ausgesetzt. Dazu gehören Wind, Streuströme, Hundeurin, Bodenfeuchtigkeit, Fahrzeuge oder Streusalze. Oft sorgt eine Kombination aus Alter und Umweltschäden für einen negativen Befund.

Nicht jeder alte Mast ist automatisch ein schlechter Mast! Mit einer Standsicherheitsprüfung wird eindeutig festgestellt, welche Masten Mängel in ihrer Trag- und Lagesicherheit aufweisen und welche nicht. Damit können erhebliche Kosten eingespart werden.


Autor
Dipl.-Ing. Matthias Giesener
Roch Services GmbH
Tel. 0451 70767-0
www.roch-services.de
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Fotos
Roch Services

 

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