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Düngen - ein wichtiger aber kritischer Pflegefaktor

duengen_001.jpgWeshalb düngen?
Jede Sportrasennarbe hat zu einer bestimmten Zeit einen bestimmten Regenerationsbedarf, um Narbenschäden, die durch Benutzung oder äußere Einflüsse wie Frost, Dürre oder Krankheiten entstehen, auszugleichen.

Gewisse Anforderungen an das Erscheinungsbild der Rasenfläche werden gestellt. Die Dünge-notwendigkeit ist umso größer, je intensiver die Benutzung erfolgt und je weniger die vorhandene Rasentragschicht oder der Rasenboden imstande ist, zum Ausgleich auftretender Schäden beizutragen. Die größeren Schäden durch Benutzung entstehen bekanntlich im Spätherbst bis zum zeitigen Frühjahr. In dieser Zeit wird die ständige Abnutzung der Rasennarbe nicht durch Wachstum und Bestockung behoben.

Wann düngen?
Für die Düngung von Rasensportplätzen, die auch in einem vegetationslosen Zeitraum (Nov.-März) bespielt werden, gelten drei übergeordnete Düngezeiträume:
a) Narbenerholung nach dem Winter (Frühjahrsstartdüngung)
b) Narbenerhaltung während der Saison
c) Narbenvorbereitung auf die kommende Saison

Im Sommer (Juli/Anfang August) sollte das Wachstum aus Gründen der Wassereinsparung und der Ausbreitung unerwünschter Gräser (Poa annua) nicht durch übermäßige Düngung und Beregnung angeregt werden. Eine gewisse Ruhepause ist zu empfehlen.

Im Herbst ist die Stickstoffzufuhr zu minimieren, um die Gefahr stärkeren Auftretens von Winterkrankheiten (z. B. Schneeschimmel) und verstärkter Nitratauswaschung vorzubeugen.

Die Frühjahrsstartdüngung erfolgt je nach Standort und Jahreswitterung ab Mitte März. Es kann von Vorteil sein, das stärker belastete Mittelfeld und die Torräume im Frühjahr zusätzlich innerhalb der Regelmenge mit Stickstoff zu versorgen. Dadurch wird ein gewisser Wachstumsausgleich zwischen Mittel- und Seitenfeld geschaffen. Erfahrungsgemäß ist der Graswuchs im Frühjahr in den Seitenbereichen deutlich höher als im überlasteten Mittelbereich und erfordert einen frühzeitigen Grasschnitt. Ab Anfang bis Mitte Mai ist eine ausgewogene Nährstoffversorgung mit Mehrnährstoffdünger zu verabreichen.

Die Vorbereitungsdüngung zur Winterspielrunde fällt in die Zeit Juli/August. Weitere Teilgaben im Herbst hängen vom Düngertyp, der Belastung und der Witterung ab.

Womit düngen?

Hier unterscheidet man in die Teilfrage Nährstoffe und Nährstoffträger bzw. Dünger
a) Die wichtigsten unverzichtbaren Pflanzennährstoffe sind:

Hauptnährstoffe
Spurennährstoffe
N Stickstoff S Schwefel
P205 Phosphorsäure
FE Eisen
K20 Kalium
CA Calcium
Mg0 Magnesium
C4 Kupfer
  ZN Zink

Der für das Wachstum und Entwicklung, Bestockung und Regeneration wichtigste Pflanzennährstoff ist jedoch Stickstoff N. In seiner Wirkung wird er durch die übrigen Nährstoffe unterstützt. Die unkontrollierte Anwendung von Stickstoff führt zu überhöhten Wasserverbrauch, reduzierter Wurzelbildung, erhöhtem Krankheitsdruck, sowie Nitratauswaschungen.

Phosphorsäure P205 fördert die Wurzelentwicklung.

Kalium K20 fördert die Widerstandsfähigkeit gegen Sommerstress, Krankheiten und Belastung, erhöht die Frostbeständigkeit. Zu beachten ist, dass Kalium im Gegensatz zu Phosphorsäuren leicht beweglich ist und daher besonders auf Sandböden rasch ausgewaschen wird.

Magnesium Mg0 fördert die Verfügbarkeit und Verwertung von Phosphorsäure. Eine Mangelerscheinung zeigt sich durch Verfärbung der Blätter.

Ein auf die Rasengräser abgestimmtes Hauptnährstoffverhältnis liegt im Mittel bei

 1  0,2 - 0,4 
:
 0,7 - 1,0 
:
 0,1 - 0,2 
 N  P205
  K20
  Mg0

b) Nährstoffträger = Düngerarten

duengen_002.jpgUnterschieden wird generell zwischen Ein- und Mehrnährstoffdünger in unterschiedlicher Zusam-mensetzung mit oder ohne Spurennährstoffe

z. B. Einnährstoffdünger: Kalkammonsalpeter 26 mit 26% Stickstoff

z. B. Mehrnährstoffdünger: Nitrophoska, 13% Stickstoff, 13% Phosphorsäure, 21% Kalium

Wichtig ist weniger der gesamte Nährstoffgehalt, sondern das Verhältnis der Hauptnährstoffe zu einander.

Ideal wäre
im Frühjahr z. B. Stickstoff 3 : Kalium 1
im Sommer z. B. Stickstoff 1 : Kalium 1
im Herbst z. B. Stickstoff 1 : Kalium 3

Insbesondere für den Hauptnährstoff Stickstoff werden die Dünger nach der Wirkungsdauer bewertet.

Es unterscheiden sich
o Mineralische Dünger - leicht löslich, schnell wirkend
o Organische Dünger - auf Sportrasenplätzen wegen Humus fördernder Wirkung nur eingeschränkt geeignet
o Organisch-mineralischer Dünger - durch die Kombination ist eine Sofort- und Langzeitwirkung erzielbar
o Umhüllte Dünger mit Langzeitwirkung - gezielte Versorgung mit Nährstoffen über einen Zeitraum bis zu 5 Monaten

Wie viel düngen?
Die Düngung sollte generell nach Bodenanalyse bedarfsgerecht gestaltet werden. Einflussfaktoren für den Jahresdüngerbedarf sind:

- Pflanzenbestand

- der Bodenaufbau z.B. humusarme Rasentragschichten, bodennahe Bauweisen mit Drainschichten, Naturplätze

- das Klimagebiet z.B. hohe Niederschlagsmengen fördern Nährstoffauswaschungen, hohe Lagen / niedrige Temperaturen

- das Alter und der Zustand der Anlage z.B. Neuanlagen erfordern in den ersten 2 - 3 Jahren höhere Nährstoffversorgung. Ältere Anlagen wirken dagegen zunehmend Nährstoff nachliefernd, dies setzt eine sachgerechte lockernde Bodenpflege voraus. Magere und lückige Rasenbestände benötigen natürlich einen zumindest vorübergehend größeren Düngeaufwand.

- die Beanspruchung der Fläche z.B. Hohe Benutzungsdauer und steigernde Intensität erfordern höhere Nährstoffaufwendungen. Auf eine höhere Nährstoffversorgung im weitaus mehr in Anspruch genommenen Mittelbereich des Platzes wird nochmals hingewiesen.

Anhaltpunkte für den jährlichen Bedarf an Reinnährstoff in gr/m²:

  Stickstoff N
 Phosphat P205  Kalium K20
Sportrasen geringe Belastung
 15 – 25  5 – 10  15 – 20
Sportrasen hohe Belastung  20 – 35  5 – 10  20 – 30

Die Düngung Ihres Rasenspielfeldes ist im hohen Maße mit entscheidend für die Funktionalität der Rasenfläche.
Mit der richtigen Auswahl des Düngers und der Düngermenge
sparen Sie Kosten.
schonen die Umwelt
spielen und trainieren die Aktiven auf einem Top Spielfeld.

Um einen Jahresdüngeplan zu erstellen, sollte generell eine Bodenanalyse durchgeführt werden. Hieraus wird der vorhandene Nährstoffgehalt im Boden, sowie der pH-Wert ermittelt. Fordern Sie Ihren INTERGREEN Fachberater an. Er nimmt Bodenproben, die in einem Bodenlabor untersucht werden und erstellt einen auf Ihr Rasenspielfeld abgestimmten Jahresdüngeplan.


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